Novellierung der Approbationsordnung für Apotheker
Warum haben wir eine AAppO?
Warum wollen wir die AAppO novellieren?
- Ausbau der Klinischen Pharmazie und Pharmakologie
- Verankerung eines NKLP: Anpassung der Lehrinhalte an den aktuellen Berufsalltag in pharmazeutischen Tätigkeitsbereichen → Aktualität und Zukunftsfähigkeit des Studiums
- Etablierung von Modellstudiengängen
- Vergleichbarkeit von Prüfungen des Zweiten und Dritten Staatsexamens
- Förderung der mentalen Gesundheit
- Förderung der Mobilität (bspw. Auslandsaufenthalte)
- Chancengleichheit im Studium
- Sicherstellung der Studierbarkeit durch adäquaten Stundenumfang
- Interprofessionalisierung der Lehre, um bereits im Studium die Kompetenz der Zusammenarbeit der verschiedenen Professionen im Gesundheitswesen zu vermitteln
- Deutlicher Ausbau des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit im Studium
- Entlastung der Studierenden
- Kompetenzorientierte Ausbildung und Entwicklung eines NKLP mit Verankerung in der AAppO
- Aktualisierung der bisherigen Studieninhalte für mehr Praxisrelevanz
- Vernetzung der Kursinhalte für eine verständnisbasierte Ausbildung
- Flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten und bessere Bedingungen im Praktischen Jahr
- Pharmazeutischer Bezug im Grundstudium
Wir wollen ein Studium, das attraktiv, kompetenzorientiert und studierbar ist.
Hast du Interesse an der AAppO? Wenn du dich auch daran engagieren möchtest, komm zu uns ins Team.
Dann schreibt eine Mail an studium@bphd.de
Was ist der runde Tisch?
Der Runde Tisch ist eine durch die BAK einberufene Zusammenkunft verschiedener standespolitischer Interessensverbände, die gemeinsam an einem Vorschlag zur Erneuerung der AAppO gearbeitet haben und das in Zukunft auch wieder tun werden.
Wer ist Teil des runden Tisches?
- Professor*innen
- DPhG
- IMPP
- ADEXA
- BAK
- ABDA
- ADKA
- BPhD
- DGWMP
Was ist bisher passiert?
Novellierung der AAppO: Acht Semester Universität, zwölf Monate Praktisches Jahr, drei Staatsexamina
Novellierung der AAppO: Klinische Pharmazie als fünftes Prüfungsfach, Wahlpflichtfach zur Spezialisierung, Alternativen zum Ersten Staatsexamen möglich, Zeitpunkt des Dritten Staatsexamens flexibel gestaltbar
Annahme und Veröffentlichung eines Thesenpapiers des BPhD zur AAppO
ADKA-Positionierung zu nötiger Novellierung des Studiums mit paritätischer Verteilung der fünf Fächer bei zwei zusätzlichen Semestern
Einberufung des Runden Tisches durch die BAK
Unterzeichnung des Positionspapieres als Ergebnis des Runden Tisches durch alle Teilnehmenden des Runden Tisches mit Ausnahme des BPhD, Übergabe des Positionspapiers an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
BMG beruft Treffen zur Diskussion des Positionspapier der BAK ein
7. Runder Tisch
Frist zur Implementierung der EU-Richtlinie 2005/36/EG endet
Kampagne zur AAppO-Novellierung durch den BPhD
Abkürzungsverzeichnis
- IMPP = Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen
Erstellen und bewerten die Prüfungen zum Ersten Abschnitt der pharmazeutischen Ausbildung (1. Stex). - ADEXA = Deutsche Apothekengewerkschaft für Angestellte in öffentlichen ApothekenTritt für die Interessen der Mitglieder ein und setzt sich zum Beispiel für bessere Arbeitsbedingungen ein.
- BAK = BundesapothekerkammerVertritt die berufspolitischen Interessen der Apotheker*innen.
- ABDA = Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
Spitzenorganisation aller Apotheker*innen, in der alle 17 Kammern und Verbände vertreten sind. - DPhG = Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e. V.Fachgesellschaft, die die pharmazeutische Wissenschaft fördert.
- ADKA = Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker e. V.Vertritt die berufspolitischen Interessen der im Krankenhaus tätigen Apotheker*innen.
- DGWMP = Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und WehrpharmazieVertritt die Interessen von Ärzt*innen, Apotheker*innen und weiteren Gesundheitsberufen im militärischen Sanitätsdienst.
- NKLP = Nationaler Kompetenzorientierter Lernzielkatalog Pharmazie. Gibt die Kompetenzen vor, die in dem Studium erworben werden sollen.
- BMG = Bundesministerium für GesundheitFür gesundheitspolitische Themen zuständiges Bundesorgan, dass auch die Regierung in diesen Belangen international vertritt.
- SWS = Semesterwochenstunden
Anzahl der Stunden, die in Präsenz pro Woche in der Uni verbracht werden sollen (Seminare, Vorlesungen, Praktika, Exkursionen, …) - Stex = Staatsexamen
Prüfungen die jeweils nach dem Ersten, Zweiten und Dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Ausbildung stattfinden. Nach dem 3. Stex kann die Approbation beantragt werden. - AAppO = Approbationsordnung für Apotheker[*innen]; Verordnung zur Regulierung der Studieninhalte für Pharmaziestudierende
- ApoVWG = Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz
Gesetz, um die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln und die Situation der Apotheken zu verbessern. Beinhaltet z. B. eine Kompetenzerweiterung der Apotheker*innen in Richtung bestimmter Verschreibungen, mehr pharmazeutische Dienstleistungen

