FAQ

Frequently Asked Questions

Durch den Beginn eines Pharmaziestudiums an einer deutschen Universität wird man automatisch Mitglied der Fachschaft, die normalerweise durch gewählte Fachschaftsräte in den Gremien der Universität vertreten wird. Diese Fachschaften sind die eigentlichen Mitglieder im BPhD und nicht der einzelne Pharmaziestudierende. Diesen Punkt kann man auch noch einmal ganz genau in unserer Satzung nachlesen. Da nun jeder Studierende in seiner Fachschaft Mitglied wird, ist er so gesehen auch ein ordentliches Mitglied im BPhD. Des Weiteren gehören die Pharmazeuten im Praktikum noch zu den ordentlichen Mitgliedern, da sich diese noch in der Ausbildung zum Apotheker befinden. Alle ordentliche Mitglieder haben Stimmrecht bei den  Delegiertenversammlungen und können sich für eine Wahl eines Amtes im BPhD aufstellen lassen.

Außerdem gibt es seit der 113. BVT die Möglichkeit, als außerordentliches Mitglied im BPhD e.V. dabei zu sein. Dabei wird vorausgesetzt, dass seit dem bestandenen 2. Staatsexamen nicht mehr als 3 Jahre und / oder nach Erhalt der Approbation nicht mehr als 2 Jahre vergangen sind. Auch außerordentliche Mitglieder können sich für eine Wahl aufstellen lassen, wobei die Einschränkung gilt, dass sie nicht für ein Amt des inneren Vorstandes kandidieren dürfen. Die Mitgliedsbeiträge können ebenfalls der Satzung entnommen werden.

Daneben gibt es noch Ehrenmitglieder, welche sich besonders um den Verein und dessen Ziele verdient gemacht haben und auf Antrag des Vorstands oder eines Viertels der Mitglieder bei einer Delegiertenversammlung ernannt werden können.

Des Weiteren gibt es die Fördermitglieder des BPhD, die auf einen Antrag hin den BPhD in Ihrer Arbeit unterstützen können, wobei diese dann nicht über die Mitgliedsrechte eines ordentlichen Mitgliedes verfügen.

Sowohl Ehrenmitglieder als auch Fördermitglieder des BPhD haben kein Stimmrecht und können sich auch nicht zu einer Wahl aufstellen lassen.

Der BPhD ist Mitglied im europäischen Verband (EPSA) und auch im internationalen Verband (IPSF). Das bedeutet für dich, als deutscher Pharmaziestudierender bist du über den BPhD auch Mitglied in EPSA und IPSF.

Dadurch kannst du an allen Aktionen dieser Verbände teilnehmen, wie zum Beispiel an den Austauschprogrammen Twin und SEP (Student Exchange Programme), sowie den Praktikumsstellenangebote IMP (Individual Mobility Project) und spezielle beim IPSF.

Seit Jahren ist der BPhD e.V. engagiert das Pharmaziestudium zu verbessern und den Studierenden Vorteile zu bieten. So hat der BPhD beispielsweise bei der Änderung der Approbationsordnung mitgewirkt und sich an den Diskussionen beteiligt und so die Funktion einer aktiven Interessenvertretung wahrgenommen.

 

vielfältiges Informationsangebot:

  • Newsletter
  • Ehemaligenreport
  • Aushangplakate

Austausch unter den Pharmaziestudierenden:

  • Facebook-Auftritt
  • Online-Plattform zum Datenaustausch
  • Erfahrungen im Praktischen Jahr und beste Ausbildungsapotheken
  • Erfahrungsberichte zum Auslandsaufenthalt
  • Organisation des Welt-AIDS-Tages und anderen Kampagnen
  • Veranstaltungen BVT und Pharmaweekend

Hilfestellungen:

  • Leitfäden (Praktischen Jahr, Auslandsaufenthalt, Famulatur u.v.m.)
  • PJ-Stellenbörse
  • Promotionsstellen
  • Stellenanzeigen für Berufsanfänger
  • Downloads (Musterverträgen, Bescheinigungen, u.v.m.)

Außerdem werden auf unserer Homepage alle Beschlüsse veröffentlicht, die von den Fachschaften auf der BVT gefasst wurden. In unserem Pressespiegel sind die Artikel verzeichnet, in welchen wir in den pharmazeutischen Fachzeitschriften über unsere Arbeit berichtet. Es gibt weiterhin ein- bis zweimal im Semester einen Fachschaftsbrief mit vielen Informationen, der per Mail und Post an jede Fachschaft versendet wird. Die Fachschaften sind angehalten diesen Brief allen ihren Studierenden zur Verfügung zu stellen. Auch schicken wir oft kleine Infomails über Aktionen oder Veranstaltungen an die Fachschaften, die an die Studierenden weitergeleitet werden sollen.

Der eingetragene Verein (e.V.) zählt in Deutschland zu den häufigsten Gesellschaftsformen. Fast ausnahmslos handelt es sich dabei um sogenannte Idealvereine, die also keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen.

Die Rechtsform des e.V. wird regelmäßig gewählt, wenn sich eine größere Zahl von Personen zu einem nichtwirtschaftlichen Zweck zusammen schließt.

 

Vorteile des e.V. sind:

  • Der Vorstand ist vor den Risiken einer vertraglichen Haftung, also den typischen wirtschaftlichen Risiken, geschützt.
  • Die Mitglieder haften nicht für den Verein.
  • Der e.V. ist eine juristische Person, welche ins Grundbuch eingetragen ist und kann im eigenen Namen klagen und verklagt werden.
  • Er hat eine rechtlich klar definierte Form mit gesetzlichen Regelungen nach innen und außen. Dies bedeutet, dass eine Satzung und Geschäftsordnung (GO) vorliegen muss, in denen wichtige Aspekte geklärt werden.
  • Der e.V. ist eine grundsätzlich demokratische Organisationform mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Mitglieder ("one man, one vote").

Ein weiterer Reiz des e.V. ist es, die Anerkennung (steuerlich) der Gemeinnützigkeit zu bekommen, wodurch steuerliche Vorteile für den Verein und seine Mitglieder möglich sind (Spendenquittungen, etc.). Außerdem muss der Vorstand einmal im Semester Rechenschaft ablegen, es findet eine Kassenprüfung statt und regelmäßig muss eine Steuererklärung abgegeben werden.

Dies sind wichtige Punkte die sicherstellen, dass im BPhD sorgfältig mit den Interessen der Pharmaziestudierenden und dem Geld der Fachschaften umgegangen wird.

Als eingetragener Verein dürfen wir keine Gewinne erwirtschaften. Über Sponsoring und Mitgliedsbeiträge werden unsere Veranstaltungen und die generelle Vorstandsarbeit finanziert. Dabei werden den einzelnen Vorstandsmitgliedern lediglich die entstehenden Kosten für ihre Arbeit ersetzt.

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge ist in der Geschäftsordnung geregelt. Dabei orientiert sich der Mitgliedsbeitrag an der Stimmenanzahl der jeweiligen Fachschaft auf der Bundesverbandstagung. Diese Stimmenanzahl ist in der Satzung festgelegt und richtet sich in gewissen Intervallen nach der Größe der Fachschaft.

Manche Fachschaften sammeln diese Mitgliedsbeiträge bei Ihren Studierenden ein, andere finanzieren diese aus ihren Mitteln vom AStA (so wird es z.B. in Saarbrücken gemacht). Wie die Fachschaften dies handhaben, kann der BPhD aber nicht beeinflussen, da der BPhD den Fachschaften gegenüber nicht weisungsbefugt ist.

In der Satzung kannst du auch die Formalitäten nachlesen, die nötig sind um aus dem BPhD auszutreten. Die kann aber logischerweise nur eine Fachschaft als Ganzes machen, da sie ja unser Mitglied ist. Ein Abmeldeformular ist dafür nicht notwendig, sondern lediglich der Beschluss auszutreten und ein formloses Schreiben.