Nach dem Studium

Wo können Apotheker arbeiten?

Auf Grund der modernen, interdisziplinären und breit gefächerten Ausbildung, stehen einem nach dem Abschluss der Ausbildung viele Tätigkeitsfelder offen. Neben der „klassischen“ Arbeit in einer öffentlichen Apotheke finden sich Arbeitsplätze in Krankenhausapotheken, in Industrie und Forschung, im Sanitätsdienst der Bundeswehr, bei Krankenkassen, in verschiedenen Prüfinstituten, in der Verwaltung, z.B. beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte oder als Lehrer an PTA- oder Alten- und Krankenpflegeschulen um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

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Apotheker – was nun?

Noch Lust auf Forschen?

Nach Abschluss des Pharmaziestudiums besteht an den Universitäten Berlin, Freiburg, Greifswald, Halle, Jena, Kiel, Leipzig, Saarbrücken und Tübingen die Möglichkeit eine Diplomarbeit zu schreiben. Dies kann auch im Rahmen des Praktischen Jahres geschehen. Die Arbeit dient in der Regel dazu Forschungsluft zu schnuppern und zu testen ob man Lust auf eine Promotion (Doktorarbeit) hat.

Eine Promotion kann an allen Universitäten erfolgen und muss nicht zwangsläufig im Bereich der Pharmazie sein. Je nach Universität dauert sie zwischen 2 und 5 Jahren. Abgeschlossen wird sie in der Regel mit einem Dr. rer. nat. Es besteht auch die Möglichkeit die Arbeit in der Industrie oder berufsbegleitend zu verfassen, allerdings erfolgt die Betreuung immer durch einen Professor.

Lernen nach dem Studium?

Nach der Approbation besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Fachapotheker. Dies ist auf folgenden Gebieten möglich: Allgemeinpharmazie, Klinische Pharmazie, Arzneimittelinformation, Pharmazeutische Analytik, Pharmazeutische Technologie, Toxikologie & Ökologie, Theoretische & praktische Ausbildung, Öffentliches Gesundheitswesen, Klinische Chemie.

Zusätzlich oder alternativ kann man Zusatzqualifikationen in folgenden Bereichen erwerben: Ernährungsberatung, Prävention & Gesundheitsförderung, Naturheilverfahren & Homöopathie, Onkologische Pharmazie, Geriatrische Pharmazie.

Weitere Informationen zu beiden Bereichen findet ihr auf der Seite der ABDA im Bereich Fort- und Weiterbildung.

Daneben werden eine ganze Reihe von Fortbildungsveranstaltungen von verschiedensten Anbietern angeboten. Viele davon sind zertifiziert und bei Teilnahme erhält man Fortbildungspunkte. Hat man genügend Punkte gesammelt, erhält man ein Fortbildungszertifikat.