Interprofessionalität

Interprofessionalität bedeutet für den BPhD die Zusammenarbeit mit den anderen Professionen des Gesundheitswesens. Diese Zusammenarbeit soll die bestmögliche Beratung und Behandlung der Patienten ermöglichen. Ein intensiver Austausch im Beruf kann durch das Wissen um die Fähigkeiten anderer Heilberufler und den Respekt vor deren Arbeit erleichtert werden.

Diesen Prozess wollen wir bereits im Studium anstoßen. Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen führen wir Studierende zusammen und schaffen Möglichkeiten für den interprofessionellen Austausch. Dazu werden auf den Kongressen der einzelnen Studierendenverbände immer wieder Workshops angeboten, die auch für andere Professionen von Bedeutung sind. Durch öffentliche Veranstaltungen, wie die TeddyKlinik, zeigen die Verbände, dass Gesundheit viele Aspekte hat und durch die Zusammenarbeit von vielen Professionen erzielt wird.

Neben Veranstaltungen ist aber auch die gemeinsame Stellungnahme zu gesundheitsbezogenen Themen ein wichtiger Teil unserer interprofessionellen Arbeit. Gemeinsam mit anderen Studierendenverbänden veröffentlicht der BPhD Positionspapiere, die zuvor von vielen Seiten beleuchtet wurden. Wir beobachten sowohl Änderungen in der Ausbildung der anderen Studiengänge, als auch Entwicklungen in der gesundheitspolitischen Landschaft. Als Experten von Morgen tauschen wir uns hier aus und beziehen gemeinsam Stellung. 2016 haben daher die Studierendenverbände von Pharmazie, Humanmedizin, Veterinärmedizin, Zahnmedizin und Medizintechnik ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, durch das wir diese Zusammenarbeit festigen wollen. Auch die Studierendenvertretung der Psychologiestudierenden hat Interesse an unserer gemeinsamen Arbeit bekundet und war auf mehreren Treffen vertreten.

Die Interprofessionalität, als noch sehr junger Bereich des BPhD, entwickelt sich schnell und bietet viele Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheitssituation in Deutschland.