15. PharmaWeekend in Regensburg – Mental Health

15. PharmaWeekend in Regensburg – Mental Health

Alljährlich veranstaltet der BPhD e.V. an immer wechselnden Orten Deutschlands ein Fortbildungswochenende, welches sich an einem gewissen Leitthema orientiert. Neben dem wissenschaftlichen Programm, welches aus Vorträgen, Workshops und Seminaren besteht, organisiert die hiesige Fachschaft auch ein kulturelles Rahmenprogramm; schließlich soll die Stadt nicht nur aus dem Hörsaal heraus gesehen werden.

Dieses Jahr sind wir im geschichtlichen Regensburg zusammen gekommen, um uns mit der Thematik rund um „Mental Health“ zu beschäftigen.

Zu diesem interdisziplinären Thema konnten wir auch Studierende der Medizin und vor allem der Psychologie willkommen heißen.

Am Freitag Abend haben unser Präsident, Max Willie Georgi, und unser Beauftragter für Bildung und Tagung, Christian Gilbert Dündar, die Teilnehmer begrüßt, die es trotz der erschwerten Anreise, welche durch das Unwetter der vorangegangenen Nacht viele länger auf den Strecken Deutschland gehalten hat als zunächst angenommen, geschafft haben, früh genug anzukommen.

Prof. Dr. Jörg Heilmann, Dekan der Regensburger Fakultät für Chemie und Pharmazie, hat uns ein Grußwort mitgebracht und auf Regensburg und seine Universität eingestimmt. Er betonte, wie wichtig es ist, die eigene Psyche unter den heutigen Studienbedingungen zu pflegen. Damit gab er das Wort an Frau Prof. Dr. Karen Nieber von der Universität Leipzig, welche uns in ihrem Festvortrag über den pharmazeutischen Nutzen des schwarzen Golds der Studierenden, der Kaffeebohne aufgeklärt hat.

So beendeten wir den ersten Abend und genossen nach dem Sektempfang das von jedem Regensburger heiß ersehnte Bürgerfest, welches zeitgleich zu unserem PharmaWeekend stattgefunden hat.

Frisch ausgeschlafen haben wir uns durch die verschiedensten Themen der geistigen Gesundheit leiten lassen. Besonders herausragend ist hier sicherlich der Vortrag zur Schizophrenie im Alltag von Dorothea Dalig, die nicht nur Pharmazeutin im Praktikum ist, sondern auch ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Psychologie aufweisen kann.

In der Workshopzeit hatten wir Gelegenheit, uns sowohl mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens als auch mit der eigenen Kommunikation auseinanderzusetzen. Aber auch Techniken zur Stressbewältigung und der Bekämpfung von Prüfungsangst konnten wir uns aneignen.

Ein weiteres Highlight war dieses Jahr das Ehemaligentreffen. Hier haben sich viele unserer Alumnis zusammengesetzt und sich über die verschiedensten Sachen ausgetauscht. Teil dessen war auch eine Diskussion, wie das Alumninetzwerk (auch auf dem PharmaWeekend) erweitert werden kann.

Frau Petra Isenhuth hat uns dann schließlich mit ihrem Erfahrungsbericht aus ihren Einsätzen für Apotheker ohne Grenzen berichtet, womit man psychisch im Einsatzgebiet

konfrontiert ist und welche Bilder man zu verarbeiten hat, in den wohl verdienten Abend zu lassen. Diesen haben wir typisch bayrisch im Biergarten verbracht und sind dann standesgemäß zur Pharmazeutenparty weitergezogen.

Am Sonntag hatten wir auch noch mal die Gelegenheit, den für uns interessantesten Workshop zu besuchen. Hier war diesmal vor allem der Workshop unserer EPSA-Trainerin Sara Togal zu Creative Thinking ein voller Erfolg. Auch wenn dieser auf Englisch gehalten wurde, hat es die Teilnehmer nicht abgeschreckt, sich der Sprache zu stellen.

Mit einer Abschluss-Diskussionsrunde und einem warmen Mittagessen ging der wissenschaftliche Teil des PharmaWeekends zu Ende und die Stadtführung und die Schifffahrt zur Walhalla haben dem Wochenende einen schönen Abschluss verliehen.

 

Christian Dündar
Beauftragter für Bildung und Tagung

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