Ausgabe 02/2014www.bphd.de


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Quelle: www.pharmaziekongress.de

3.Gründerforum des 35.Pharmaziekongresses

3.Gründerforum des 35.Pharmaziekongresses in Berlin Vorstandsblog Am 7. und 8. März 2014 fand in Berlin der 35.Pharmaziekongress statt. Bestandteile dessen waren das 3.Gründerforum, die wissenschaftlicher Vortragsreihe für PTA und die Berliner Wirtschaftstage. Zum 3.Gründerforum wurde David Reiner, Präsident des BPhD e.V., die Ehre teil mit einem Grußwort Veranstaltung mit zu eröffnen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Apothekerinnen und Apotheker, die Gedanken an eine eigene Existenzgründung hegen und sich einen Einblick in wichtige Themen hierzu verschaffen möchten. Lohnt sich eine Existenzgründung für mich? Wenn ja, welche Aspekte der Planung muss ich berücksichtigen? Soll es eine vollständige Neugründung einer Apotheke oder die Übernahme einer bestehenden Apotheke sein? Was muss ich beim Apothekenkauf beachten? Und welche betriebswirtschaftlichen Kenntnisse muss ich für die Führung einer Apotheke besitzen? In all diese und weitere Fragen gab es über eine sorgfältig abgestimmte Vortragsreihe Einblicke. Auch Studierende - überwiegend aus Berlin - waren hier zu Gast und konnten viel Wissenswertes über die Existenzgründung erfahren. Dass es hier viel mehr zu wissen gibt, als das pharmazeutische Hochschulstudium offenbart, ist klar. Neben all diesen Aspekten war es uns insbesondere wichtig, auch die pharmazeutische Kompetenz hinter den betriebswirtschaftlichen Aspekten verdeutlicht zu wissen - ein Punkt, der in dem Grußwort zur Geltung kam. Denn für eine Existenzgründung geht das eine ohne das andere nicht. Betriebswirtschaftliche Kompetenz ist für den Erfolg einer Apotheke maßgeblich und für die Erfüllung des Versorgungsauftrages damit eine wichtige Voraussetzung. Pharmazeutische Kompetenz ist darüber hinaus für den Fortbestand des Apothekerberufes ebenso von essentieller Bedeutung. Und hier unterscheidet sich letztlich auch die Apothekerin und der Apotheker als Arzneimittelfachfrau und -mann vom Verkäufer. Wie wir letztlich das Zusammenspiel dieser beider Kompetenzen meistern hängt von jedem selbst ab. Dennoch tragen wir auch eine gemeinsame Verantwortung für den Fortbestand des praktizierenden, freiberuflichen Offizin-Apothekers. Und damit für die optimale Arzneimitteltherapie und für die sichere Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten.

Der Vorstand des BPhD e.V.

Entwicklungen der AG- Curricula

Am Wochenende vom 31.Januar bis 2.Februar fand in Frankfurt am Main ein Workshop zur von Curricula fürs Praktische Jahr statt. Gemeinsam mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern des BPhD, die sich derzeit im Praktischen Jahr befinden bzw. ihre Approbation kürzlich erst erlangt haben, haben wir die Inhalte des Praktischen Jahres bewertet und für die Erstellung von bundesweit einheitlichen Leitfäden für das Praktische Jahr gemeinsam mit den Apothekerkammern und der Bundesapothekerkammer vorbereitet. Im vergangenen September beschloss der Deutsche Apothekertag 2013 in Düsseldorf die Entwicklung bundesweit einheitlicher Curricula für das Praktische Jahr, insbesondere auch für die Ausbildung in der neuen pharmazeutischen Tätigkeit "Medikationsmanagement". Medikationsmanagement ist Bestandteil des Aktionsbündnisses "Arzneimitteltherapiesicherheit" des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales (BMG), das 2008 in Stufe 1 die Arbeit aufnahm. Seit 2013 ist der 3.Stufenplan in Kraft getreten. Ziel der Arzneimitteltherapiesicherheit ist die Sicherstellung der Arzneimitteltherapie, insbesondere in Problemfeldern die über Pharmakovigilanz nicht zu lösen sind. Die Apothekerin und der Apotheker nehmen in diesem multidisziplinären Grundsatzprojekt eine feste Position ein: Die Förderung der Adhärenz in der Arzneimitteltherapie ist einerseits ein Pfeiler. Und ein weiterer Pfeiler eben auch das Medikationsmanagement mit dem Ziel, die Zahl unerwünschter Arzneimittelereignisse (UAE) über die Reduktion "vermeidbarer Fehler" zu minimieren. Dieses - sowohl für Studierende, Pharmazeuten im Praktikum (PhiPs) Jungapprobierte und insbesondere langjährig erfahrene ApothekerInnen - sehr neuartige und abstrakte Feld stellt uns vor viele Probleme. In der Bestandsanalyse (Fragestellungen "Wie wird die Ausbildung im Praktischen Jahr bislang durchgeführt?" und "Wie sollte es durchgeführt werden?") stellte unsere Arbeitsgruppe zudem zusammen, dass vielerorts die elementaren Bestandteile einer qualitativen Ausbildung im Praktischen Jahr doch erhebliche Mängel aufweisen. Dies wird zudem durch die vielen Berichte über das Praktische Jahr bestätigt, die regelmäßig bei uns eingehen. Eine gelungene Ausbildung in Medikationsmanagement wird letztlich jedoch auf einer fundierten Basisausbildung aufbauen müssen. Das Outcome des Wochenendes war die Revision der Ausbildungsinhalte unter der Fragestellung "Wie kann der PhiP das vernünftig erlernen?" und die Definition von Mindestanforderungen, die eine Ausbildungsapotheke zur Ausbildung von Pharmazeuten im Praktikum besitzen sollte. Diese Ergebnisse werden in Kürze bei der Bundesapothekerkammer zur Diskussion gebracht.

David Reiner, Präsident des BPhD

Kommentare der Leitbild- Umfrage

Nach Beenden der Leitbildumfrage wurden viele interessante und provokante Kommentare gefunden. Hier einige Beispiel, die auf unserer Facebook- Seite diskutiert wurden:

Sven Lobeda, Beauftragter für Lehre und Studium


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Herausgeber: Sascha Manier,
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